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Suchtprävention & Suchtkrankheiten

Suchtkrankheiten im Betrieb? Probleme frühzeitig erkennen und richtig handeln

Suchterkrankungen am Arbeitsplatz nehmen immer weiter zu. Problemfall Nummer 1 ist nach wie vor der Alkohol. Doch auch Hirndoping, Medikamentenabhängigkeit und Verhaltenssüchte hinterlassen ihre Spuren. Ein erhöhtes Unfallrisiko, zunehmende Fehlzeiten und abnehmende Leistungsfähigkeit sind die Folgen. Aber wie können Sie als Betriebsrat helfen?


Inhalte

  • Grundlagen zu Abhängigkeitserkrankungen
    • Zahlen und Fakten
    • Definitionen und Diagnose
    • Entwicklung in die Abhängigkeit
    • Konsummuster und Trinkstile
    • Rückfall und Ausrutscher
    • Ursachen, Folgen und Verlauf
  • Suchtprobleme am Arbeitsplatz
    • Betriebliche Einflussfaktoren auf die Suchtentstehung
    • Merkmale eines Abhängigen
    • Aufgaben und Möglichkeiten des Betriebsrats
    • Wirtschaftliche Folgen von Suchterkrankungen
    • Der Umgang mit betroffenen Kollegen
    • Co-Abhängigkeit im Unternehmen
  • Das Suchthilfesystem in Deutschland
    • Die 4 Module der Suchthilfe
    • Einrichtungsformen und Therapiekonzepte
    • Indikation der Betroffenen
  • Rechtliche Grundlagen zum Thema Alkohol / Suchtmittel
    • Wann darf wer wie handeln und reagieren?
    • Abmahnung, Kündigung, Lohnfortzahlung
    • Blutalkoholkontrolle im Betrieb
    • Beweisprobleme

Seminar inklusive

  • Seminarunterlagen

Hinweise

Vorkenntnisse werden für den Besuch dieses Seminars nicht benötigt.

Seminaranspruch

Seminare für Betriebsräte, JAV und Schwerbehindertenvertretungen

Betriebsräte 
haben laut § 37 Abs. 6 Betriebsverfassungsgesetz Anspruch auf die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit des Betriebsrates erforderlich sind. Dies gilt grundsätzlich für alle hier vorgestellten Seminare. Das Teilnahmerecht besteht darüber hinaus auch bei Seminaren, die besonderes Wissen vermitteln und einen Bezug zur aktuellen oder in naher Zukunft anstehenden Aufgaben des Betriebsrats haben. Dem Betriebsrat steht bei der Frage, ob ein Seminar erforderlich ist, ein Beurteilungsspielraum zu.

Jugend- und Auszubildendenvertretung
haben laut § 65 Abs. 1 in Verbindung mit § 37 Abs. 6 und § 40 Abs. 1 BetrVG Anspruch auf die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit des JAV erforderlich sind. Der Arbeitgeber ist zur Freistellung der JAV-Mitglieder und Kostenübernahme bei erforderlichen Seminaren verpflichtet. Seminare sind erforderlich, wenn die vermittelten Inhalte zur Erfüllung der Aufgaben und Pflichten als JAV benötigt werden.

Schwerbehindertenvertretung
gerade die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen bedürfen einer besonders sorgfältigen Schulung auf allen Gebieten, auf denen sie Kenntnisse zur Ausübung ihres Amtes benötigen, da sie eine besonders schutzwürdige Arbeitnehmergruppe vertreten und dabei weitgehend auf sich gestellt sind (LAG Berlin vom 19.05.1988 – 4 Sa 14/88). Die Grundlage für den Anspruch der Schwerbehindertenvertretung auf Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen ist im Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) zu finden. Der Schulungsanspruch ist dort in § 96 Abs. 4 SG IX geregelt: Die Kosten hierfür trägt der Arbeitgeber (§ 96 Abs. 8 SGB IX).

Alle Preise zzgl. gesetzl. MwSt.



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