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Kandidatensuche ohne Frust: Mach Zweifler zu BR-Mitgliedern

Verfasst von

Nicole Kaufmann

Stand: 05.12.2025

Kandidatensuche ohne Frust: Mach Zweifler zu BR-Mitgliedern

Kennst du das? Du hast da jemanden im Auge. Eine Kollegin oder einen Kollegen, bei dem dein Bauchgefühl sofort „Ja!“ schreit. Jemand mit dem Herz am rechten Fleck, der im Team gut ankommt und auch mal den Mund aufmacht, wenn etwas schiefläuft. Du sprichst das Thema Betriebsratswahl an, voller Euphorie – und dann?

Dann kommt die kalte Dusche. Ein zögerliches Lächeln, gefolgt von einem „Nee, lass mal lieber.“

Die Gründe klingen fast immer gleich: „Ich hab doch keine Ahnung von Gesetzen“, „Ich bin viel zu harmoniebedürftig“ oder „Dafür fehlt mir echt die Zeit“. Es ist zum Verzweifeln. Du redest dir den Mund fusselig, erklärst, beschwichtigst und beißt doch auf Granit. Manchmal fühlt es sich an, als würdest du versuchen, eine Katze vom Schwimmen zu überzeugen.

Aber was wäre, wenn du gar nicht selbst diskutieren müsstest? Was, wenn du die Zweifel deiner Kollegen und Kolleginnen spielerisch auflösen könntest, ohne Druck aufzubauen?

Lass das Papier für dich arbeiten: Der „Bin-ich-geeignet“-Check

Wir bei school.dynamic wissen, dass hinter fast jedem „Nein“ keine Ablehnung steckt, sondern Unsicherheit. Die meisten haben ein völlig falsches Bild von unserer Arbeit im Kopf. Sie denken an Gesetzbücher, Streit und langweilige Sitzungen.

Genau dafür haben wir etwas entwickelt, das dir die Überzeugungsarbeit abnimmt: Das „Ausreden-Bingo“.

Das ist kein trockenes Infoblatt, sondern ein kleiner Test für deine Kandidaten. Die Idee ist simpel: Du drückst deinem Wunschkandidaten diesen Zettel in die Hand und sagst: „Bevor du Nein sagst, kreuz doch einfach mal an, was du gerade denkst.“.

Warum das funktioniert? Weil es den Spiegel vorhält

Der Clou an der Sache ist der Perspektivwechsel. Deine Kollegin/dein Kollege liest ihre/seine eigene Befürchtung schwarz auf weiß und bekommt direkt daneben die Antwort, die ihr/ihm den Wind aus den Segeln nimmt.

Schau mal, wie das Dokument die typischen „Killer-Argumente“ entschärft:

  • Der Harmonie-Mensch: Dein Kandidat denkt: „Ich bin viel zu nett für sowas“. Unsere Antwort auf dem Zettel: „Super – dann mögen dich auch Chef und Kolleginnen. Jackpot.“. Denn wir brauchen Diplomaten, keine Streithähne.
  • Der Unwissende: Die Sorge „Ich hab doch keine Ahnung von Gesetzen“ wandelt sich in: „Perfekt! Dann bist du unvoreingenommen und lernbereit.“. Fachwissen kann man lernen (dafür sind wir ja da!), frischen Wind nicht.
  • Der Stille: Wer glaubt, „Ich bin eher der stille Typ“ , liest als Antwort: „Umso besser – wir brauchen nicht nur Lautsprecher, sondern auch Zuhörer.“.

Mach es spielerisch!

Dieses kleine Dokument nimmt die Schwere aus dem Gespräch. Es ist kein offizielles Formular, sondern lädt mit einem Augenzwinkern dazu ein: „Testen Dich doch mal: Hast Du das Zeug zum Betriebsrat?“.

Es zeigt deinen Kolleginnen und Kollegen: Es ist okay, Angst vor Fehlern zu haben, das ist „ganz normal“. Es ist okay, keine „Rampensau“ zu sein. Wir suchen keine Superhelden, sondern Menschen mit „Alltagserfahrung, Menschenverstand und Herz“.

Also, beim nächsten Mal, wenn du ein „Nein“ hörst ... Atme tief durch, lächle, zieh diesen Zettel aus der Tasche und sage: „Lies dir das mal in Ruhe durch. Vielleicht merkst du dabei, warum genau du perfekt für den Betriebsrat geeignet sein könntest.“.

Du wirst staunen, wie oft aus einem „Ich kann das nicht“ plötzlich ein nachdenkliches „Vielleicht ja doch...“ wird.

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